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Fulfillment für die Peak Season – so bereiten Sie sich rechtzeitig auf das vierte Quartal vor

Raimund Bergler

Geschäftsführung
fulfillment-weihnachtsgeschaeft

Auch wenn die Temperaturen aktuell für sommerliche Rekordwerte sorgen, ist für Online-Händler und produzierende Unternehmen jetzt der richtige Zeitpunkt, um sich auf das vierte Quartal vorzubereiten. Black Friday, Cyber Monday und das Weihnachtsgeschäft bringen für viele Betriebe die umsatzstärksten Wochen des Jahres – und gleichzeitig die größten Herausforderungen für Lagerlogistik, Kommissionierung, Verpackung und Versand.

Wer die Vorbereitung auf die Peak Season verschläft, riskiert Lieferverzögerungen, überlastete Lagerkapazitäten und im schlimmsten Fall unzufriedene Kunden. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es bei der Fulfillment-Planung fürs Jahresende ankommt – und wie ein erfahrener Fulfillment- und Produktionsdienstleister wie die bergler industrieservices GmbH dabei unterstützen kann.

Warum die Vorbereitung jetzt beginnen sollte

Das vierte Quartal stellt an Lager- und Logistikprozesse ganz andere Anforderungen als der Rest des Jahres. Bestellvolumen steigen sprunghaft an, Lieferzeiten werden kürzer erwartet, und gleichzeitig muss die Qualität der Kommissionierung und Verpackung stimmen. Wer erst im Oktober oder November mit der Planung beginnt, hat kaum noch Spielraum, um zusätzliche Kapazitäten zu organisieren oder Prozesse anzupassen.

Ein Blick auf die typischen Engpässe zeigt, wo frühzeitiges Handeln den Unterschied macht.

  • Lagerkapazität – Reicht die vorhandene Lagerfläche für erhöhte Bestandsmengen aus?
  • Kommissionierung – Können Bestellspitzen ohne Qualitätsverlust und in angemessener Zeit abgewickelt werden?
  • Verpackung – Sind die Verpackungsprozesse effizient genug für hohe Stückzahlen und entsprechen sie den aktuellen gesetzlichen Vorgaben?
  • Versand – Ist die Anbindung an Versanddienstleister auch bei hohem Volumen zuverlässig?
  • Retourenmanagement – Gerade nach Weihnachten steigt die Retourenquote spürbar, ist dafür ein Prozess vorhanden?

Die richtige Kapazität realistisch einschätzen

Der erste Schritt in der Peak-Season-Planung ist eine ehrliche Einschätzung des erwarteten Bestellvolumens. Dabei helfen historische Daten aus dem Vorjahr, aktuelle Wachstumszahlen des eigenen Geschäfts sowie ein Blick auf angekündigte Marketingaktionen, die zusätzliche Nachfrage auslösen können.

Auf dieser Basis lässt sich ableiten, wie viel zusätzliche Lagerfläche, Personal oder Verpackungskapazität tatsächlich benötigt wird. Eine grobe Faustregel, die sich in der Praxis bewährt hat, ist es, das erwartete Spitzenvolumen bei der Personal- und Flächenplanung mit einem Sicherheitspuffer zu versehen, statt nur mit dem reinen Durchschnittswert zu kalkulieren.

Prozesse frühzeitig testen statt erst im Ernstfall

Ein häufiger Fehler in der Praxis ist es, neue Prozesse oder zusätzliche Kapazitäten erst mit Beginn der Hochsaison in Betrieb zu nehmen. Sinnvoller ist ein Testlauf im September oder frühen Oktober, um Engpässe, Fehlerquellen oder Kommunikationslücken zu identifizieren, solange das Bestellvolumen noch überschaubar ist.

Das betrifft insbesondere:

  • Die Anbindung neuer oder zusätzlicher Versanddienstleister
  • Automatisierte Kommissionierprozesse, die unter realer Last getestet werden sollten
  • Die Abstimmung zwischen Lager, Kundenservice und Retourenabteilung bei erhöhtem Volumen

Retourenmanagement nicht erst im Januar planen

Nach dem Weihnachtsgeschäft folgt regelmäßig eine Welle an Rücksendungen, die oft unterschätzt wird. Wer das Retourenmanagement erst dann aufbaut, wenn die ersten Pakete zurückkommen, riskiert lange Bearbeitungszeiten und gebundenes Kapital in nicht wieder eingelagerter Ware.

Zu einer durchdachten Retourenplanung gehören klar definierte Prüf- und Wiedereinlagerungsprozesse, ausreichend Personal- und Flächenkapazität für die Zeit nach Weihnachten sowie eine transparente Kommunikation gegenüber Kundinnen und Kunden zu Rückgabefristen und -bedingungen.

Rechtliche Vorgaben im Blick behalten

Neben der reinen Kapazitätsplanung lohnt sich auch ein Blick auf aktuelle regulatorische Anforderungen an Verpackungen, etwa im Hinblick auf Materialeffizienz und Recyclingfähigkeit. Solche Vorgaben können sich auf die Wahl von Verpackungsmaterial und -größe auswirken und sollten frühzeitig in die Planung einfließen, statt kurz vor der Hochsaison für Anpassungsdruck zu sorgen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der entscheidende Erfolgsfaktor für die Peak Season nicht die Hochsaison selbst ist, sondern die Vorbereitung in den Monaten davor.

Raimund Bergler, Geschäftsführer bergler industrieservices GmbH

„Eine erfolgreiche Peak Season entscheidet sich nicht im November, sondern in den Monaten davor. Wer Kapazitäten realistisch einschätzt, Prozesse frühzeitig testet und das Retourenmanagement von Anfang an mitdenkt, geht deutlich entspannter in die umsatzstärkste Zeit des Jahres.“

Raimund Bergler, Geschäftsführer bergler industrieservices GmbH

Wer diese Punkte jetzt angeht, verschafft sich einen spürbaren Vorsprung, wenn die Bestellungen im vierten Quartal wieder steil ansteigen.

Mike Schubert und Raimund Bergler

Sie verkaufen. Wir lagern, verpacken und versenden.

Wir freuen uns darauf, mehr über Sie und Ihr Projekt zu erfahren.