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Robotergestützte Ware-zum-Mann-Kommissionieranlage in Erlensee

Auch in Pandemiezeiten möchten wir weiter in die Zukunft investieren, um unsere Services weiter zu verbessern und mit unseren Kunden wachsen zu können. Deshalb haben wir an unserem Logistik-Standort in Erlensee aktuell alle Hände voll zu tun – schon bald wird hier ein robotergestütztes Kommissioniersystem in Betrieb gehen und sowohl unser Team entlasten als auch unsere Fulfillment-Prozesse noch effizienter gestalten.

Lagerlogistik 4.0

Investitionen wie diese sind sicher nicht alltäglich und wollen gut überlegt sein. Dennoch ist es unumgänglich, technologisch mit der Zeit zu gehen und die Grundlagen für noch bessere Dienstleistungen und logistische Abläufe zu schaffen. „Man investiert natürlich, um den bisherigen Erfolg zu sichern und sich auf weiteres Wachstum vorzubereiten, aber genauso wichtig ist es, mit seinen Kunden zu wachsen – und vor allem die Voraussetzungen zu haben, überhaupt mitwachsen zu können“, so unser Geschäftsführer Raimund Bergler.

Diese sollen nun am Lager-Standort Erlensee geschaffen werden. Hier, wo rund 40 unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf über 11.000 Quadratmetern Lagerfläche jeden Tag unzählige Bestellungen für unsere Fulfillment-Kunden zusammenstellen, verpacken und versenden, soll schon bald eine automatisierte Kommissionieranlage große Hilfe leisten und auch bei uns neue Potenziale freisetzen.

Die Anlage des Herstellers „Geek+“ ist aktuell noch auf dem Seeweg unterwegs, doch etwa Mitte Mai sollte sie an unserem Erlenseer Standort eintreffen. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes „Ware-zum-Mann-Kommissioniersystem“. Das recht simpel klingende Prinzip hinter dem Hightech-System ist wie folgt zu beschreiben: Die Kommissionieranlage besteht einerseits aus speziell konzipierten Regalen, andererseits aus autonomen Robotern. Die Roboter ähneln in Ihrer Form ein wenig den allseits bekannten Saugrobotern für den Haushalt, allerdings sind sie ein ganzes Stück größer und deutlich kräftiger.

Trifft eine Bestellung bei unseren Kunden ein und es wird ein Artikel aus einem bestimmten Lagerregal benötigt, macht sich der Roboter auf den Weg, fährt das Regal von unten an, nimmt es Huckepack und fährt es in den Kommissionierbereich. Dort entnimmt der Mitarbeiter dann den Artikel aus dem jeweiligen Fach und macht diesen schließlich versandfertig.

Mike Schubert und Raimund Bergler
Kommissionierroboter

Noch effizenter, noch präziser, noch entlastender

Der Prozess klingt einfach, doch der Aufwand dahinter, um eine solche Kommissionieranlage erst einmal startklar zu machen, ist dagegen wesentlich größer. Aktuell arbeiten wir nämlich in jeder freien Minute an der IT-Integration und passen hardwareseitig die Prozesse an die neue Anlage an. Dazu gehört natürlich auch, die Tausenden in Erlensee eingelagerten Artikel unserer Fulfillment-Kunden nahtlos in Abläufe der automatisierten Kommissionierung zu integrieren.

Dass wir auf Digitalisierung und Lagerlogistik 4.0 in Erlensee setzen, lohnt sich gleich mehrfach. Kommt das Regal zu unseren Mitarbeitern statt umgekehrt, müssen diese täglich viel weniger Laufwege zurücklegen, was schon mal eine große Entlastung für sie darstellt. Die Zeitersparnis macht gleichzeitig präzisere Kommissioniervorgänge sowie einen schnelleren und konstant hohen Output möglich. All dies sorgt für Preisstabilität und auch für eine höhere Versandqualität für unsere Kunden.

Natürlich lässt sich auch der verfügbare Platz am Lagerstandort Erlensee noch effizienter nutzen. Hier steigt unsere Lagerdichte steigt, weil die speziell konzipierten Regale räumlich viel enger aufgestellt werden können, als konventionelle Hochregale. Hier, wo autonome Roboter die Lagerregale von unten anfahren, anheben und wegfahren muss sich eben kein Mensch mehr dazwischendrängen können.

Trotz der unglaublich vielen Einrichtungs- und Vorbereitungsmaßnahmen freuen wir uns bereits riesig auf die Inbetriebnahme unseres neuen Ware-zum-Mann-Kommissioniersystems. Und wir kommen gut voran: Das sogenannte Put-Away & Replenishment – also den Wareneingangsprozess – haben wir bereits fast fertigstellen können. Auch gehen wir die Stammdaten und Auswertungen an, um die Anlage optimal einsetzen zu können. Im Anschluss kümmern wir uns um alle weiteren Prozesse, damit sie bei der Inbetriebetriebnahme des Kommissioniersystems im Juni ordnungsgemäß konfiguriert sind.

In unserem Fortschrittstagebuch halten wir Sie weiter auf dem Laufenden!

Ware-zum-Mann-Kommissionierung