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Was ist ein Konsignationslager?

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Konsignationslager

Bei einem Konsignationslager werden Waren beim Kunden gelagert, bleiben aber im Eigentum des Lieferanten. Die dort gelagerten Waren werden erst bei tatsächlicher Entnahme abgerechnet. Diese Konstruktion ermöglicht es dem Kunden, auf wichtige Materialien zuzugreifen, ohne sofort Kapital zu binden. Gleichzeitig kann der Lieferant seine Lieferungen eng steuern und die Bestände effizient planen. Das Lager fungiert somit als Bindeglied zwischen Lieferant und Abnehmer und stellt eine flexible Materialversorgung und schnelle Verfügbarkeit sicher.

Einsatzbereiche

Konsignationslager werden vor allem in Branchen eingesetzt, in denen eine kontinuierliche Materialversorgung von entscheidender Bedeutung ist. Dazu zählen die Automobilindustrie, der Maschinenbau, der Ersatzteilhandel, der Großhandel und der Einzelhandel. Insbesondere bei Just-in-Time-Prozessen oder stark variierenden Bedarfen stellt das Konsignationslager sicher, dass Materialien direkt am Einsatzort verfügbar sind, ohne dass der Kunde eigene Lagerkapazitäten bereitstellen muss.

Chancen und Herausforderungen

Die Nutzung eines Konsignationslagers bietet mehrere Vorteile: Unternehmen profitieren von verkürzten Lieferzeiten und einem direkten Zugriff auf die Lagerbestände, während die Kapitalbindung minimiert wird. Der Lieferant wiederum kann seine Logistik effizienter planen und stärkt die Kundenbindung.

Gleichzeitig erfordert diese Form der Lagerhaltung eine präzise Abstimmung und eine sorgfältige Bestandsführung. Da das Eigentum erst beim Verbrauch übergeht, trägt der Lieferant das Risiko für Beschädigungen, Verderb oder Überbestände. Eine enge Kommunikation zwischen den Partnern ist entscheidend, um Entnahmen korrekt abzurechnen und Engpässe zu vermeiden.

Mike Schubert und Raimund Bergler

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