Sie verkaufen. Wir lagern, verpacken und versenden.
Wir freuen uns darauf, mehr über Sie und Ihr Projekt zu erfahren.
Bei der Kontraktlogistik handelt es sich um eine langfristige, auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen (dem Auftraggeber) und einem Logistikdienstleister. Im Gegensatz zu einfachen Transportaufträgen werden hier komplexe Logistikpakete über einen längeren Zeitraum – meist mehrere Jahre – vertraglich festgelegt.
In der Kontraktlogistik übernimmt der Dienstleister nicht nur das Fahren von A nach B, sondern er integriert sich auch tief in die Wertschöpfungskette des Kunden. Er fungiert als Bindeglied zwischen Produktion und Endabnehmer. Damit diese Partnerschaft funktioniert, wird ein Dienstleistungsvertrag (Kontrakt) geschlossen, der genau definiert, welche Aufgaben der Dienstleister übernimmt und welche Qualitätsstandards (Service Level Agreements) gelten.
Die Zusammenarbeit setzt sich in der Regel aus verschiedenen Bausteinen zusammen.
Der Hauptgrund für Kontraktlogistik ist die Fokussierung auf das Kerngeschäft. Ein Elektronikhersteller möchte sich beispielsweise auf die Entwicklung und den Bau von Geräten konzentrieren, statt sich um Lagerhallen, Gabelstapler oder Lkw-Flotten zu kümmern. Durch die Auslagerung spart das Unternehmen Investitionskosten für Logistikimmobilien und profitiert gleichzeitig vom Fachwissen und der modernen Technik des Logistikpartners.
Wo viel Vertrauen ist, entsteht auch eine Abhängigkeit. Da der Dienstleister oft spezielles Equipment oder sogar eine eigene Halle für den Kunden bereitstellt, ist ein Wechsel des Partners nicht von heute auf morgen möglich. Beide Seiten gehen ein Risiko ein: Der Dienstleister investiert viel Kapital und der Auftraggeber gibt die direkte Kontrolle über seine Warenströme ab. Eine gute Kontraktlogistik zeichnet sich daher durch eine enge Abstimmung und transparente Kommunikation aus.
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