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Pick-by-Scan (auch beleglose Kommissionierung genannt) ist ein weit verbreitetes, IT-gestütztes Verfahren in der Intralogistik, mit dem sich Waren zusammenstellen lassen. Bei dieser Methode erhalten die Lagermitarbeiter ihre Kommissionieraufträge vollständig digital auf einem mobilen Datenerfassungsgerät (MDE). Durch das Scannen von Barcodes oder QR-Codes an den Lagerplätzen und direkt auf den Artikeln wird jede Warenentnahme erfasst und automatisch mit dem übergeordneten Lagerverwaltungssystem (WMS) abgeglichen.
Die beiden Begriffe beschreiben zwei grundlegend unterschiedliche Ansätze bei der Auftragsabwicklung im Lager.
Der Ablauf eines Kommissioniervorgangs folgt einem klaren, digital geführten Ablauf. Zunächst fordert der Kommissionierer den nächsten Auftrag über sein MDE-Gerät an. Das Gerät zeigt ihm daraufhin den wegeoptimierten Laufweg an. Am Zielort angekommen, erfolgt eine dreistufige Absicherung: Zunächst scannt der Mitarbeiter den Barcode des Lagerfachs zur Standortbestätigung, dann den Barcode des entnommenen Artikels und schließlich quittiert er die Menge. Bei einer Fehlleitung oder falschen Artikelentnahme schlägt das Gerät sofort visuell oder akustisch Alarm.
Für diesen reibungslosen Betrieb ist eine spezifische technische Ausrüstung im Lager notwendig. Das Herzstück bilden die MDE-Geräte (mobile Datenterminals, robuste Industrie-Smartphones oder am Handgelenk getragene Wearables). Diese werden oft mit sogenannten Ringscannern (Finger- oder Backhand-Scanner) kombiniert, damit der Mitarbeiter beide Hände für den eigentlichen Pickvorgang frei hat. Eine lückenlose Kennzeichnung aller Lagerplätze, Regale und Artikel mit eindeutigen Barcodes (wie dem EAN-Code) oder 2D-Codes ist die zwingende Voraussetzung dafür.
Vorteile:
Nachteile:
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